Ich habe viel erlebt in dem letzten Jahr, ich habe viel gesehen, ich habe viel gelacht aber auch viel geweint.
Ich begann mein Jahr am 1.September, voller Vorfreude und voller Zweifel. Ich habe immer gedacht das Leben wäre ein Spiel, Hauptsache niemand merkt damit man gerade nicht den "Royal Flush" des Lebens auf der Hand hat. Das Pokerface war eine Maske hinter der Mann sich nur zu gut verstecken konnte. Immer die Karten die das Leben gibt in der einen Hand und in der anderen entweder ne Kippe oder ne Flasche Jacky.
Wohin sollte mein Leben eigentlich gehen? Auch als ich im Bewerbungsgespräch saß & erzählte wie stark ich doch sei und wie Sozial, ich spielte die Rolle die ich mir selbst auferlegt hatte Perfekt. Ich ließ so war ich zumindest der Meinung meine Angst vor dieser Veränderung meines Lebens nicht Blicken, ich sperrte sie Tief in mir ein. Vielleicht war ein Grund warum ich mich für dieses "Freiwillige Soziale Jahr" entschied der das ich nicht wusste wohin. Tief in mir wollte ich nicht das sich etwas verändert, Plötzlich musste ich Verantwortung für mich und andere Übernehmen, es gab Menschen die sich auf mich verließen. Im Grunde wollte ich nur zurück an meine Schulbank.
Ist deine Seele Film reif würdest du zu ihr ins Kino gehen.?
Plötzlich fing ich an mich in meiner kleinen Persönlichen Arbeitswelt zurecht zu finden. Ich merkte schnell die Arbeit am Menschen macht mir Spaß. Klar war sie nicht immer einfach, oft wollte ich schon in den ersten zwei Wochen alles wieder werfen, Grenzen die man sich selber erbaut hat, Mauern die man errichtet hat und Masken die man gezaubert hat fingen an zu bröckeln ja sich aufzulösen. Man erlaubte sich selber sich weiter zu entwickeln, Nichts würde je einfach sein dem ist sich glaube jeder Mensch bewusst. Langsam begann man Masken zu Entzaubern, und erlaubte sich das erste mal seit Jahren im Spiegel seine Seele wieder selber zu sehen. Ein kleines verängstigtes Ding, das Leben gab neue Karten. Auch wenn ich sie mir später erst ansah diese neuen Karten wusste ich sie wären zumindest ein "Full House" . Doch der Nächste Hammer sollte erst noch folgen. Seminare.. Neue Menschen Fremdes Umfeld alleine, niemand den man kennt. Ich hatte einfach nur Angst.
Wrong side of Heaven righteous Side of Hell
Ich merkte schnell das dies wunderschön war, das es vielleicht nicht komplett einfach war doch es war einfach nur schön. Diese Seminare wurden zum Höhepunkt des Jahres. Man lachte viel, weinte zusammen und führte Gespräche über Gott und die Welt. Bis heute weiß ich nicht warum, doch dies alles war mir so wichtig. Es half mir ein Stück der Schatten meiner Vergangenheit in klares helles Licht zu tauchen.
Ich bin ihnen allen so Dankbar. Mit kleinen Sinnbildern half er mir die Welt um mich zu verstehen.
Ich fühlte mich bei ihm wie ein kleines Kind welches das Leben erst erneut erlernen muss. Ich nahm mir viel mit. Gespräche welche im Vertrauen geführt wurden oder in großer Runde, sie kippten mein Glas aus, und füllten es mit neuen Sachen, ich lernte das es andere Möglichkeiten gibt mit Dingen umzugehen. Und das man an Glasscherben im Leben in Stirbt. ich lernte Freundschaft kennen in all ihren Farben und Lichtern, ich bekam Rückhalt mitgeben, das ich Menschen habe die mir zuhören. Er auch wenn er meinst oft nur das selbe in kleinen Gesprächen sagte oder mir nur einen neuen Sichtwinkel offenbarte zeigte er mir eine völlig neue Welt für mich. Ich könnte mich bei Ihm oder bei ihnen nicht mit jedem Dankes Wort der Welt bedanken, kein Geschenk für alles Geld der Welt kaufen ich könnte es einfach nicht es wäre nicht genug.
Oft versuchte ich ihm Bestätigung zu zeigen, dass es das richtige ist was er tut, doch weiß ich nicht ob es mir je geglückt ist.
Das Ende? Nichts wird mehr den Aufprall dämpfen.
Und nun am 31. August endet dieses Jahr für mich. Ein Kapitel meines Buch des Lebens schließt sich, der Kapitel Name erscheint im Inhaltsverzeichnis, es könnte viele Namen haben. Nur einer davon wäre "Schönste Zeit". Es fühlte sich schrecklich an zu wissen das dieses Jahr nun vorbei ist. Doch trage ich von jedem etwas mit mir. Sie gaben mir alle Unglaublich viel Kraft, nun gehe ich meinen Weg weiter, fange bald eine Ausbildung an, und vielleicht werde ich ja eines Tages so sein wie sie, Menschen Hoffnung schenken.
Nun stehe ich am Bahnhof, ich wechsel den Poker Tisch um das Spiel weiter zu spielen. Doch zuvor sehe ich mir die Karten dieses Jahres doch noch an. Und ich erkenne und sehe das Ihr mein "Royal Flush" wart. Auch wenn hierbei die ein oder andere Träne fließt bleibt nur noch ein Versprechen von dem was einmal war.
i mo seg ma uns wieder. Bis dahin, seit euch gewiss das ich euch nie vergessen werde, und das ich euch ewig bei mir tragen werde, Tief in meinem Herzen verankert.